Bärlauchsalat: Pasta liebt Bärlauch

Bärlauchsalat


Für uns ist frischer Bärlauch einfach der Inbegriff von Frühling: Da darf ein köstlicher Bärlauchsalat natürlich nicht fehlen!
Auch wenn die Kombination aus Bärlauch und Salat auf den ersten Blick exotisch wirkt, überzeugt spätestens der Duft der jungen Blätter bei der Zubereitung des Frühlingssalates.

Damit der Bärlauchsalat auch satt macht, kommen auch Nudeln in unsere Salatschüssel. Wer möchte, kann natürlich auch Vollkornnudeln verwenden. Aber auch mit gewöhnlicher Pasta ist der Salat eine Wohltat für die eigene Gesundheit. Denn die Heilpflanze kann neben Vitamin C auch mit Eisen und Magnesium überzeugen. Die Kombination mit Sprossen macht den Salat zur wahren Kampfansage an die Frühjahrsmüdigkeit.

Übrigens: Mit frisch gespfücktem Bärlauch schmeckt der Salat gleich noch viel besser. Wir erklären euch, wie ihr Bärlauch von giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlose unterscheidet.

Zutaten Bärlauchsalat

Frisch gepflückter Bärlauch alleine ist schon ein Genuss. Wir suchten für den Salat daher nach Zutaten, die sein besonderes Aroma nicht überdecken. Während die Schärfe durch die Nudeln etwas neutralisiert wird, sorgen die Tomaten für eine leichte Süße und die Sprossen für den knackigen Biss.

  • 80 g Spiralnudeln
  • 20 g Bärlauch
  • 30 g Sprossen
  • 6 Cocktailtomaten
  • 2 EL Mais aus der Dose
  • Sternfrucht als Deko
  • Bärlauchessig
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung Bärlauchsalat

Die Zubereitung des Bärlauchsalates ist nicht kompliziert. Nach etwa 15 Minuten steht die gesunde Leckerei bereits am Tisch 😉

  1. Während die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, wäscht ihr den Bärlauch mit kaltem Wasser.
  2. Nach dem Trocknen werden die Blätter in feine Streifen geschnitten.
  3. Je nach Größe der Cocktailtomaten, halbiert oder viertelt ihr diese.
  4. Für das Dressing werden etwa vier Esslöffel Olivenöl mit zwei Esslöffeln Bärlauchessig vermengt. Vergesst nicht eine Prise Salz und Pfeffer aus der Mühle zuzufügen. Wer mag, kann auch noch einen Teelöffel Zucker zum Dressing geben
  5. Sobald die Nudeln al dente sind, werden sie abgeseiht. Wer den Salat kalt essen möchte, schreckt die Pasta mit Wasser ab.
  6. Zuletzt werden die Nudeln in einer großen Schüssel mit den übrigen Zutaten und dem Dressing vermengt.

Mahlzeit!

So unterscheidest du Bärlauch von giftigen Maiglöckchen!

Am besten schmeckt euer Salat natürlich mit frischem Bärlauch. Leider sind die Blätter aus den Supermärkten oft schon welk, bevor sie überhaupt auf eurem Teller landen. Darunter leidet nicht nur das Aroma, sondern auch die wertvollen Inhaltsstoffe.

Besser ist es daher, den wilden Knoblauch selbst zu pflücken. So habt ihr nicht nur eine top Qualität, sondern spart obendrein auch noch viel Geld. Denn 100 Gramm Bärlauch kosten im Lebensmittelhandel etwa zwei Euro.

Wilder Bärlauch in der freien Natur

Leider trauen sich immer wenige Menschen zu, Bärlauch selbst zu pflücken. Die Angst ist zu groß, die giftige Herbstzeitlose oder Maiglöckchen zu erwischen. Schauerberichte in Fernsehen und Radio tun ihr übriges. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, Bärlauch von Maiglöckchen und anderen giftigen Pflanzen zu unterscheiden.

Auf diese Tipps solltet ihr unbedingt achten

Wer das Lauchgewächs mit dem aromatischen Knoblauchgeschmack selber pflücken möchte, sollte einige Regeln kennen. Wir erklären euch, worauf ihr bei der wilden Ernte achten solltet.

Knoblauch Geruch

Die erste und gleichzeitig einfachste Regel verstehen selbst Kinder. Im Vergleich zu giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen hat Bärlauch einen intensiven Knoblauch Geruch. Ihr solltet daher an der Schnittstelle jedes Blattes riechen und geruchlose Blätter keinesfalls mit nach Hause nehmen. Aber Achtung! Eure Hände werden schnell den Geruch der grünen Köstlichkeit annehmen. Haltet daher wirklich die abgerissene Stelle des Blattes direkt an eure Nase. Wir versprechen euch: Dabei steigt die Vorfreude auf den Bärlauch Salat rasant an 😉

Einzelne Blätter

Auch die Blätter sind ein wichtiges Merkmal, um gegebenfalls Maiglöckchen und Herbstzeitlose zu identifizieren. Wichtig ist, darauf zu achten, dass jedes Blatt einen eigenen Stängel hat. Denn die breit ovalen Blätter des Bärlauchs haben jeweils nur einen Blattstängel. Bei den giftigen Verwandten sprießen hingegen zwei Blätter aus dem Stiel.
Weiters hilft ein Blick auf die Blattunterseite, um Bärlauch sicher zu identifizieren. Die Blattrückseite des wilden Knoblauchs ist matt, die der Maiglöckchen und Herbstzeitlosen hingegen glänzend.

Zwiebel statt Wurzeln

Solltet ihr euch nach den eben genannten Schritten immer noch unsicher sein, um welche Pflanze es sich nun handelt, könnt ihr vorsichtig die um die Blätter umliegende Erde entfernen. Beim Bärlauch findet ihr nun eine kleine Zwiebel. Maiglöckchen und Herbstzeitlose krallen sich hingegen mit Wurzeln fest.
Selbstverständlich sollt ihr nicht alle Pflanzen ausgraben, da ihr sie so töten würdet. Immerhin wollen wir auch in einigen Jahren noch Bärlauch Salat genießen, nicht wahr? 😉 Zu Beginn kann es allerdings hilfreich sein, ein „Vergleichsblatt“ zu 100 Prozent zu identifizieren.

Übrigens: Bärlauch wächst bereits wesentlich früher als Maiglöckchen. Üblicherweise gibt es diese erst ab Mitte April. Diese Zeit hängt jedoch auch stark vom Gebiet und dem vergangenen Winter ab.

Ihr seht, mit nur wenigen Regeln kann die Gefahr, giftige Pflanzen statt köstlichem Bärlauch zu pflücken, fast ausgeschlossen werden. Also traut euch: Raus in die Natur und mit Verstand pflücken. Augen auf, Nase an, Kopf ein. Dann kann auch beim Bärlauch Pflücken kaum etwas schief gehen 😉

Verwendeter Essig und Öl

Bei Bärlauchsalat darf Bärlauchessig natürlich nicht fehlen. Wer möchte, kann auch noch selbstgemachtes Bärlauchöl, statt gewöhnlichem Olivenöl verwenden. Dabei können wir dieses Rezept empfehlen. Es ist blitzschnell gemacht und eignet sich nicht nur für Salate, sondern auch zum Verfeinern von Pasta, Püree oder Butterbrot.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.